Kidulthood – Streets of London

Was man plötzlich für Filme anschaut, wenn ein 16jähriger Bengel im Haus ist. *rolleyes*

Die Kritiken auf der DVD-Packung reichen von rührend, unvergesslich bis einzigartig. Ein Film, der die Sprache der Jugend spricht. Ein Film, den man nie vergisst.

Öhm ja, oder vielleicht doch eher ein Film, der über die Jugend auf Londoner Straßen erzählt und deren Sprache übernimmt, was bedeutet, dass der Film nicht an Wortgewandheit gewinnt. Der die Gewalt und die Gegengewalt von Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt und der Sex darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Wissen wir doch, dass die jungen Dinger sonst nix zu tun haben. Und dass die Einsicht viel zu spät kommt. Übrig bleiben da nur noch die Überlegungen, was aus den Kids dieser Kids wird. Sowie dass ich so schnell nicht mehr in eine Metropole möchte. Da reichen mir doch die Drogen- und Alkoholprobleme unserer Dorfjugend und das selbstlose Engagement eines zugereisten Sozialarbeiters, der auf eigene Kosten einen Jugendclub aufgebaut hat und der verzweifelt versucht, im ach so reichen Norwegen Fördermittel aufzutreiben. Vielleicht sollte man darüber mal einen Film machen *nachdenk*

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