Ein Jahr Norwegen

So schnell kann es gehen. Vor einem Jahr habe ich die Fahrt nach Norwegen angetreten (nachzulesen hier). Wie die Zeit verfliegt. Was haben wir geschafft? Was wollen wir noch erreichen?

Beide haben wir eine Festanstellung mit der wir vorerst glücklich sind. Vorerst schreibe ich, weil ich nicht glaube, dass ich den Rest meines Lebens mit Flaschensortieren verbringen werde. Andererseits habe ich das bisher nur sechs Monate gemacht. Die Kollegen sind supernett, die Chefs ebenso. Die Bezahlung ist spitze.

Inzwischen bewohnen wir eine große Wohnung – Besuch kann also jederzeit eintrudeln, da auch ein Gästezimmer vorhanden ist. Wir sind genau in dem Ort, in dem wir beide von Anfang an hin wollten. Die Gemeinde ist klein – man kennt sich. Ich blicke auf Fjord und Berge, keine schlechte Aussicht.😀

Die Norwegischkenntnisse sind so gut, dass ich im Alltag zurecht komme, natürlich sind sie aber noch verbesserungswürdig,

Und dann hätten wir ja noch das Wichtigste: unseren Zwerg.😀

Für die Zukunft ist irgendwann ein eigenes Haus geplant, andererseits, wenn ich hier die Wohnung so anschaue, die fantastische Lage zum Zentrum und den Ausblick nicht vergesse, dann wird es schwierig, das zu toppen. Männe träumt immer noch von der Selbstständigkeit. Ich wünsche mir einen Kindergartenplatz ab April (falls das nicht klappt, wird es spätestens August). Und irgendwann kann ich mir dann einen Kopf machen, was ich beruflich wieder erreichen möchte. Aber das hat noch Zeit.

Fazit: ich glaube, wir überstehen auch das nächste Jahr noch gut.😉 Voraussetzung dafür ist allerdings die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung, die im August beantragt werden muss. Laut Polizei muss ich mir keine Gedanken machen.

4 Antworten zu Ein Jahr Norwegen

  1. Jola sagt:

    Hey, das hört sich doch nach dem ganzen Stress alles sehr gut an. :-))

  2. WG121 sagt:

    Na dann, Herzlichen Glückwunsch zum Einjährigen!
    Und auf dass alles weiterhin so klasse läuft, wie bis jetzt.😀

  3. enia4x sagt:

    Ist das schon wieder ein Jahr her ?!? Gibts doch gar nicht.
    Du glaubst gar nicht, wie sehr ich Dich für Deinen Mut bewundere. Fremdes Land, fremde Sprache, kleines Kind – und dann so viel schon erreicht !
    Respekt !
    Alles Gute weiterhin🙂

  4. maini sagt:

    Mut ist das falsche Wort. Ich habe ja schon in Deutschland paar Mal neu angefangen – bin das also gewohnt. Hier kam halt nur die Sprache hinzu. Mal schauen, was die nächsten Jahre so bringen😀

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