Obdachlose in Kristiansund

Unsere Zigeuner vom Dienst haben es endlich in die Nachrichten geschafft. Weder die Bevölkerung noch die Polizei weiß so richtig wie sie damit umgehen soll. Von den einen werden sie wegen organisierter Kriminalität im Voraus angegangen (Teile der Bevölkerung: haltet ihr uns für doof? Wir wissen, wie das in Oslo läuft! – Nein, doof sind die Norweger nicht, sie gehen vielleicht einen etwas ruhigeren und langsameren Weg, aber man sollte sie nie unterschätzen), von den anderen wird auf legalen Weg versucht, ein Ausweg zu finden. Fakt ist: die Rumänen stromern schon seit letzten Sommer durch die Stadt. Ich wundere mich schon die ganze Zeit, dass sie so lange ausharren dürfen. (Man erinnere sich an Aufenthaltsgenehmigung etc.) Inzwischen fällt es der Polizei wohl auf, dass die Damen und Herren keine Unterkunft haben. Kaum vor die Wahl gestellt: Sucht euch ein Dach übern Kopf oder verschwindet, na was glaubt ihr, wie lange die Herrschaften für ein Unterkünftchen benötigt haben? Inzwischen spekulieren die Nachwuchsbettler wohl auf Hilfe, sobald ihr Nachwuchs (den sie lautstark inzwischen überall schon ankündigen) eingetroffen ist. Pustekuchen. Das ist nicht Amerika. Kinder, die hier geboren werden, sind nicht automatisch Norweger. Das muss wohl noch jemand den Leutchen verklickern.

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Und bevor das vielleicht mancheiner in den falschen Hals bekommen: Hier handelt es sich um gesunde erwachsene Menschen, die seit letzten Sommer bereits im Ort sind und nicht einen Tag gearbeitet haben oder sich eine Wohnung gesucht haben oder sonst irgendetwas unternommen haben, um sich in diesem Land legal aufhalten zu können.

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