Päckchen – ein Thema für sich

Theoretisch kann es nicht schwer sein, ein paar Päckchen zu organisieren. Vor allen, wenn der Kunde bereits weiß, was er will: Pluspäckchen, Größe M, freigemacht für 20 kg, Versand innerhalb Deutschlands. Gesagt, getan. Die Päckchen wurden bestellt, da sie nicht vorrätig sind. Ich habe Verständnis, Hauptsache ich bekomme sie noch rechtzeitig. Gestern bestellt, heute geliefert. Ich sehe mir die Verpackung an und meine: „Die sind zu klein. Sind Sie sicher, dass es die richtigen sind? Die, die ich bereits zu Hause habe, erscheinen mir größer.“ Postmensch überprüft meine Angaben, alles stimmt. Es sind die richtigen Päckchen. Kaum zu Hause angekommen, wird die Verpackung aufgerissen und ein Päckchen probehalber zusammengebastelt. Ende vom Lied: die neuen Päckchen kann ich in die alten Päckchen locker reinstellen. Mein Gefühl hatte mich also nicht getäuscht. Doch wo liegt der Fehler? Ich vergleiche die Daten: Pluspäckchen, Größe M, freigemacht für 20 kg, Versand innerhalb Deutschlands. Stimmt. Wieso ist dann eins kleiner? Aah, das kleingedruckte übersehen: die größeren sind von DHL und die kleineren von der Deutschen Post. Sind die nicht das gleiche? Und wie soll ich jetzt die am großen Karton eingepasste Büchermenge in die kleinen Kartons bekommen? Sorry, aber, liebe Post, ihr seid doof. Was sag ich denn den ebay-Kunden? Tut mir leid, ich konnte die Hälfte der Bücher nicht mitschicken, weil die Post sich nicht auf eine Größe einigen kann?

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