Baabul im Kölner Filmpalast

Es war ein harter Kampf um zwölf Karten, die in den freien Verkauf gingen, und dank einem „kleinen“ Intermezzo mit Ashraf im Vorfeld (bestellt niemals per Mail die Karten) ergatterte ich glatte fünf Kinotickets für die Vorstellung in Köln. Fünf glückliche Menschen aus ganz NRW konnten es immer noch nicht fassen und strömten aufgeregt gen Kinosaal, um Baabul anzuschauen.

weitere Reviews: Isegrimm, Bastet, Mirie

Storybabul.jpg
Balraj Kapoor (Amitabh Bachchan) ist ein reicher Geschäftsmann und glücklich verheiratet mit Shobhna (Hema Malini). Beide lieben abgöttisch ihren Sohn Avinash (Salman Khan). Nach Jahren der Ausbildung im Ausland kehrt dieser nach Hause zurück. Bald verliebt sich Avi in die Künstlerin Malvika „Milli“ Talwar (Rani Mukerji).

Das junge Paar heiratet und bringt einen Sohn auf die Welt: Ansh. Wenige babul2.jpgJahre später verunglückt Avinash tödlich. Die Hinterbliebenen verfallen in tiefe Depressionen, allen voran die junge Witwe Milli.
Balraj möchte seine Schwiegertochter wieder glücklich sehen und bringt sie mit ihrem Jugendfreund Rajat (John Abraham) zusammen. Rajat liebt Milli seit Jahren, hat ihr dies jedoch nie verraten.

Was soll man zu diesem tränenreichen Film groß sagen? Die Schauspieler sind toll, allen voran natürlich Amitabh und Hema, die ich beide erst kürzlich in Baghban babul6.jpgbewundern durfte. Auch hier harmonieren sie bestens miteinander. Salman und Rani sind nicht weniger großartig, besonders Salman zeigt sich von seiner besten Seite. John Abraham kommt bißchen blasser rüber, darf aber auch zuckersüß und liebenswert sein. Das Ende ist die typische Holzhammermethode, damit es auch die letzten Idioten kapieren. Leider wird nicht ganz klar, wieso Rani plötzlich in die überstürzte Heirat einwilligt. Gefragt hat sie keiner.

Ansonsten ein toller Film. Die Songs sind klasse inszeniert, Salman schaut ansabberwürdig aus, die Dramatik im zweiten Teil erfordert ein Riesenkontingent an Taschentüchern, was einfach an der tollen Darstellung der Schauspieler liegt, die mit dem frühen Tod ihres Liebsten nicht klarkommen. Gänsehaut pur.

5 Antworten zu Baabul im Kölner Filmpalast

  1. isegrimm sagt:

    Du must mir das mit den Pingbacks erklären.
    Ich würde es lieben, auf dich zu verlinken.
    Nebenbei, wie schaffst du es, dir die Namen in richtiger Schreibweise zu merken?
    Ich traue mich da nie dran.

  2. maini sagt:

    du klickst auf den beitrag, kopierst dann ganz oben in der explorerleiste den kompletten titel und verlinkst. der trackback/pingbang/wasauchimmer entsteht dann ganz von allein.
    die namen der figuren (die meinst du doch, oder?) hab ich alle abgeschrieben, wozu gibt es imdb und ähnliches😀

  3. KleineLady sagt:

    Hach ich war auch schwerst begeistert von Baabul, wobei ich John nicht im geringsten blass fand.Vielleicht hab ich mich aber auch von seinen Grübchen blenden lassen(die mir komischerweise davor nie aufgefallen sind)

  4. maini sagt:

    er hat grübchen? die muss ich übersehen haben🙂

  5. KleineLady sagt:

    Wie konntest du nur?!
    Das war gleich das erste was mir aufgefallen ist.Krass Grübchen sogar musst mal drauf achten(Was für ein Satz😀 )
    Wobei man sagen muss, Salman konnte bei mir gar keine Chance haben weil ich ja das Ende zuerst gesehen habe.

%d Bloggern gefällt das: