Jaan-E-Mann

Story
Suhaan, ein Tagträumer, muss Alimente an seine geschiedene Frau Piya zahlen, die inzwischen in den USA lebt. Einziger Ausweg: er findet einen neuen Bräutigam für seine Ex. Da taucht Agastya, ein Klassenkamerad aus vergangenen Tagen, auf. Wird Suhaan es schaffen, den überaus schüchternen und linkischen Agastya dazu zu bringen, dass dieser seine Liebe für Piya gesteht und sie heiratet?

Produzent
Sajid Nadiadwala
Prashant Shah

Regisseur
Shirish Kunder

Schauspieler
Akshay Kumar (Agastya Rao)
Salman Khan (Suhaan Kapoor)
Preity Zinta (Piya Goyal)
Anupam Kher (Vakil Chachu)

Music Director
Anu Malik

Choreografie
Farah Khan

Kostüme
Surily Goel

Review
Unglaublich, ich bin freiwillig in einen Film mit Salman und Akshay gegangen. Die offizielle Website zum Film fand ich einfach so klasse gemacht und die Musik war seit langem das erste Mal wieder Musik, die Vorfreude auf einen Film weckte, dass ich davon überzeugt war, dass der Film nicht so furchtbar sein kann.

Salman ist in seiner Lieblingsrolle (zumindest durfte ich ihn schon öfters in dieser Rolle sehen) als Rocksänger Suhaan grandios besetzt. Ein Möchtegernstar mit langen Haaren, von Selbstüberschätzung geprägt und verloren in seinen Träumen. Wider Erwarten hat er das Glück, von Piya geliebt zu werden, und so heiraten beide gegen die Vorwände von Piyas Eltern. Suhaan verlässt sie kurze Zeit später vorgeblich nur vorübergehend, um seine Karriere voranzubringen. Ein Star, der Solo ist, verkauft sich besser als ein verheirateter Familienvater.

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Akshay ist der Gegenpart Agastya. Verklemmt, linkisch, schüchtern, mit Brille, deren Gläser aus einem Aquariumbecken stammen könnten. Er verliebt sich auf den ersten Blick in Piya, hat allerdings natürlich keine Chance. So verlässt er das College, durchläuft eine Ausbildung bei der NASA und wird Astronaut. Piya geht ihm dennoch nicht aus dem Sinn, also kehrt er Jahre später nach Indien zurück, um sie zu besuchen.

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Preity spielt die hübsche, lebenslustige und willensstarke Piya. Sie verliebt sich in Suhaan und glaubt fest an ein gemeinsames Miteinander. Eines Besseren belehrt, verlässt sie Suhaan und reicht die Scheidung ein.

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Und damit sind wir quasi am Ausgangspunkt angekommen. Agastya taucht bei Suhaan auf und erfährt dort, dass Piya nicht mehr in Indien sondern in New York lebt. Suhaan sucht verzweifelt einen Ausweg, um die Alimente an seine Ex-Frau nicht zahlen zu müssen und will nun Agastya mit Piya verkuppeln. Da Agastya sich eher verkriechen würde, als allein zu Piya zu gehen und ihr seine Liebe zu gestehen, bleibt Suhaan nichts anderes übrig, als ihn in die Flirtregeln vor Ort einzuweihen. So fliegen beide nach New York und quartieren sich gegenüber von Piya ein.

Die erste Hälfte ist dermaßen schrill, dass es schon wieder richtig komisch ist. Ich habe mich schon lange nicht mehr so bei einem Film amüsiert. Der Film steckt voller irrer Ideen, zum Beispiel den Zwergen, allen voran Anupam Kher als Kleinwüchsiger.

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Jaan-E-Mann ist nicht einfach schräg, nein, die Kamera war es auch. Man muss diese Bilder einfach gesehen haben, es lässt sich einfach so schwer erklären. Wenn zum Beispiel für Suhaan die Welt zusammenbricht, dann bricht er nicht einfach in Tränen aus, sondern die Fenster hinter ihm zerspringen und die Scherben fliegen auf einen zu. Oder wenn der große Superstar seine erste Premiere hat und der Film Jaan-E-Mann heißt. Oder wie er in verschiedene Kostüme steigt, nur damit er immer in der Nähe von Agastya ist, der keinen Schritt ohne ihn gehen kann, und er von Piya nicht entdeckt wird. Das Elviskostüm ist einfach klasse. Salman in Frauenkleidern in einer Disko, wo er auch noch eifersüchtig wie er ist, Machokerle niederschlagen muss. Köstlich.

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Im zweiten Teil nimmt dieser Aspekt dann ab und der Film schlägt ins Dramatische um. Nicht weniger schlecht, er verliert halt etwas an Tempo. Dies fällt allerdings nur auf, da der erste Teil so rasant ist. Akshay macht sich in diesem Film zum liebenswerten Depp und das Kino brüllte, wenn er sein spezielles Lachen aufsetzte. Ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss.

Bastets Review ist online.

5 Antworten zu Jaan-E-Mann

  1. nefret sagt:

    irgendwie habe ich die ganze zeit verzweifelt nach einem bild von salman mit langen haaren gesucht
    wie ich sehe, werde ich hier auch nicht fündig🙂

  2. […] Mainis Review findet ihr hier. […]

  3. maini sagt:

    doch, oben mit preity auf dem konzert, man sieht nur nix😀

  4. nefret sagt:

    das zählt nicht, ist ja harmlos😀

  5. maini sagt:

    ich hatte irgendwo ein anderes gefunden gehabt, habs aber sofort wieder gelöscht. sorry. warten wir auf die dvd und machen screenshots😀

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