Shock & Madurey

Shock dürfte mein erster tamilischer Film gewesen sein. Dank der Filmunterschrift „Don´t watch it alone“ war ich auch gewarnt. Die Bilder dazu erinnerten mich an Draculas Zähnchen, also erwartete ich einen kleinen Vampirfilm. Falsch. Total falsch. Shock ist ein möchtegern Horrorfilm. Es geht um ein junges Pärchen, das in ein Apartment in einem Hochhaus einzieht, in dem die Vormieterin unter tragischen Umständen aus dem Fenster gestürzt ist. Das Thema kommt euch bekannt vor? Mir auch.


Die Schauspieler heißen Prashanth, Meena, Abbas und Suhasini.  Ich kenne noch keinen davon und kann nicht mal sagen, wer wer ist.

Der Film beginnt höchst dramatisch mit Geisterstimmen, wirren Rufen, Stimmen aus dem All (es klingt wirklich so, ich übertreibe fast gar nicht). Mit der Zeit findet man heraus, dass absolut nix passiert, wenn man die Stimmen hört. Spannung ade. Zurück zur Story. Kaum hat das junge Pärchen seine neue Wohnung bezogen, sieht die Frau einen weiblichen Geist. Ihr Ehemann bringt sie nach ersten schlafwandlerischen Anwandlungen seitens der Ehefrau zum Arzt und lässt sie medikamentös behandeln. Was soll das helfen? Nix. Beinahe hätte ich vergessen, die holde (also verrückte) Dienstmagd der beiden zu erwähnen. Das ganze endet dann damit, dass der Geist den Körper übernimmt – und wie. Sie kreischt, sie schreit dumpf, nur reden tut sie nicht. Nun wird eine Geisterbeschwörerin zu Rate gezogen, die natürlich die ganze (Mord)Geschichte aufdeckt. Ich bin geschockt.😀 Ich starre voll Angst – auf die Laufzeit. Nach 1 h und 49 Minuten habe ich es geschafft.

Im Anschluss habe ich mir gleich noch einen Kollywood-Film reingezogen: Madurey.  Zu dem Film gibt es nicht viel zu sagen. Bis zur Intermission passiert nicht viel: aller zehn Minuten Prügeleien und ein halbes dutzend Songs. Die Story ist sowas von nebensächlich, dass man sich fragt, worum es überhaupt geht. Das erfährt man erst im zweiten Teil, denn da wird die Rückblende eingeschaltet. Ein junger Mann macht sich auf, um gegen korrupte Händler vorzugehen. Er wird Controller. Irgendwann schaffen es die Bösen, ihn einen Mord anzuhängen, den an seiner Liebsten. Derart außer Gefecht gesetzt und voller Selbstvorwürfe, macht er sich an die Familie seiner nunmehr toten Fast-Verlobten ran, um dieser zu helfen. Und somit kommen wir zu der ersten Hälfte des Filmes. Prügeleien, Songs, eine neue Freundin. Zu guter Letzt wird er von dem Verdacht des Mordes freigesprochen und nimmt im letzten großen Showdown den Kampf gegen den Oberbösewicht auf. Die Songs sind dermaßen schrill geschnitten, dass ich wegschauen musste, weil mir allen Ernstes übel (schwindelig) davon geworden ist. Die Schauspieler kann ich namentlich nicht nennen, da sie leider nicht in lateinischer Sprache geschrieben wurden.😀 Außer einer, ein E….. Vijay. Ob das der Hauptdarsteller war? Der sah ziemlich süß aus, wenn er wollte🙂

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